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  2. August 2007

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129 / August 1967
Das Gold der Rübensteiner
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Heft 129
Heft 129
Nach dem ersten Band der Chronik von Neurübenstein im vorigen Heft lesen Dig und Dag jetzt den zweiten Teil, in dem der Emir selbst in jungen Jahren auftritt. Eines Tages bekam er unerwarteten Besuch von zwei fränkischen Rittern, dem Rübensteiner und dem Möhrenfelder, die die angeblich ausstehende Pacht einforderten. Der Vorfahr des Emirs hatte jedoch die Burg vom Urahn des Rübenritters gekauft. Im Streit darüber warf der Emir die Flüchekasse – eine von seiner Gattin verwaltete Sparbüchse, die durch ungebührliche Reden des Gemahls gefüllt wurde – nach den Rittern. Vor den Kriegern des Stammes fliehend, hatte Möhrenfeld die Kasse aufgefangen, sie jedoch in einem ausgetrockneten Flussbett verloren. Mit dem wartenden Schiff entkamen die Ritter knapp. Runkel ist von dieser Version nicht überzeugt, er gibt stattdessen ein ausgeschmücktes Heldenepos zum Besten.
Die Teufelsbrüder werden in einem öffentlichen Gerichtsverfahren verdientermaßen zur Bastonade und Strafarbeit verurteilt; der Strategos und der Centurio werden nach Fürsprache der Digedags begnadigt, müssen aber Muselmänner werden.

Bemerkenswertes:
  • nachgedruckt im Sammelband „Suleikas Hochzeitsgeschenk” (Runkelserie Band 7), in der Reprintmappe XI und im TaschenMosaik 33
  • Emir Nureddin füllt die Flüchekasse mit Sprüchen wie: „Fluch ihren Nasen, auf dass sie nicht mehr riechen Bratenduft, sondern nur noch der Teufelsküche Höllenluft!”
    „Verflucht sei deine lügnerische Zunge, und Höllenschwefel sei die Luft der Lunge!”
    „Verwünscht sei deine dreiste Sprache! Dass dich der Donnerkeil zerkrache!”
  • Teufelsbruder Achmed fragt vor der Bastonade: „Dürfen wir wenigstens die Schuhe anbehalten?”
  • Runkels Vater entsann sich einer alten Ritterregel: „Lass dich nie mit Türken ein, denn ihr Benehmen ist nicht fein.”
  • Runkel schildert eine sehr fragliche Methode, schnell die Anzahl der heranstürmenden Türken zu errechnen