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2 Dezember 2010
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Kurzer Lebenslauf des Begründers des MOSAIK und Erfinders der Digedags
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ater der Digedags, spiritus rector des
MOSAIK, Nestor der ostdeutschen Comic-Kultur wie auch immer man ihn nennen
mag HANNES HEGEN
hat mit der Erfindung seiner drei Knollennasenfiguren mehr als nur einen Kult begründet.

eboren wurde Johannes Hegenbarth (so sein
richtiger Name) am 16. Mai 1925 in Böhmisch-Kamnitz. Er studierte ab 1943 an der Hochschule
für angewandte Kunst in Wien und nach dem Krieg von 1947 bis 1950 an der Hochschule für
Grafik und Buchkunst in Leipzig.
Von 1950 bis 1954 arbeitete er beim Vorgänger der satirischen Zeitschrift
Eulenspiegel, dem Frischen Wind. Die Legende sagt,
dass er just, als man im Verlag Neues Leben über die Herausgabe einer
Comic-Zeitschrift nachdachte, mit den Entwürfen für eine Bilderzeitschrift namens
MOSAIK dort anklopfte. So konnte das erste Heft mit den drei Hauptfiguren, den
Digedags, am 23. Dezember 1955 erscheinen.

ach Unstimmigkeiten mit dem Verlag kündigte Hegen
1975 seinen Vertrag und nahm die Rechte an seinen Figuren mit, so dass das MOSAIK seitdem
mit neuen Hauptfiguren, den Abrafaxen, erscheint.
Heute lebt Hannes Hegen zurückgezogen in Berlin und arbeitet an der Neuherausgabe der alten
Digedag-Abenteuer in Form von Büchern und Reprintmappen
(siehe Datenbank).

eim 13. Internationalen Comic-Salon 2008 in Erlangen
wurde Hannes Hegen mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet. Er erhielt zusammen mit Hansrudi Wäscher den Spezialpreis
der Jury in Würdigung ihrer Pionierleistung für den deutschen Comic in Ost und West.

m Jahre 2010 wurde Hegenbarth das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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