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Seit dem Erscheinen der IX. Reprintmappe mit den Digedag-Heften 97-108 zieht das Heft 105 Die
Seeräuberburg, in dem die beliebten Widersacher der Digedags - die Teufelsbrüder - zum ersten Mal
mit ihnen zusammentreffen, überraschend besondere Aufmerksamkeit auf sich, da es von dem geläufigen Originalheft
(es erschien im August 1965) in einigen Merkmalen abweicht, die offensichtlich den Besonderheiten der sogenannten
Schwarzen Serie entsprechen (siehe Hegenland: Schwarze Serie - die unbekannten Hefte).So ist der MOSAIK-Schriftzug auf dem Titel statt weiß hier schwarz gedruckt, ebenso erscheinen die - im Original magentaroten - großen Anfangsbuchstaben auf der Seite 2 und der Rückseite in Schwarz (Gegenüberstellung siehe Bildleiste unten). Laut Auskunft vom Verlag sieht das dort vorliegende Originalheft, das aus der vom Künstler selbst zur Verfügung gestellten Komplettsammlung stammt, jedoch genau so aus wie der Reprint. Es muss also auch von diesem Heft zwei Varianten geben. Das ist um so erstaunlicher, als die eigentliche Schwarze Serie erst sechs Jahre später entstanden ist, und weitere Hefte dieser Art bisher nicht aufgetaucht sind. Auskünfte über die Entstehungsart oder Auflagenzahlen sind selbstverständlich über den Buchverlag Junge Welt nicht zu erhalten, da dieser erst nach 1990 gegründet wurde und keine Unterlagen aus früheren Zeiten existieren. Auch in den auf vielseitigen Quellen beruhenden Mosaikkatalogen wurde ein solches Heft bisher nicht erwähnt. ![]() Erinnert sei an dieser Stelle nur an das einzige bisher nachgewiesene englische Digedag-Heft, Nr. 105 "The Pirate's Castle"!. Hier könnte der Ursprung für ein farblich leicht verändertes Heft gesucht werden. Im Sammelband In den Bergen Dalmatiens demgegenüber ist der Inhalt der normalen Ausgabe entsprechend nachgedruckt. Falls das Verlagsexemplar kein Einzelstück bleibt, muss die Geschichte der Menschheit neu geschrieben werden... | ||||||